Bautrockner für die Mauertrockenlegung 

Durch Bautrockner feuchte Mauern zu trocknen ist diffizil...

Feuchte Mauern, die durch ein einmaliges Ereignis (Wasserrohrbruch, Hochwasser) ein Feuchteproblem erlitten haben, können mit Bautrocknern getrocknet werden. In vielen Fällen sind aber zusätzliche Begleitmaßnahmen (Wand-Kerntrocknung mit Heizstäben, Infrarotplatten, Estrichtrocknung) notwendig.

Wenn ein bauliches Problem vorliegt, muss man sich bewusst sein, dass eine Komplett-Trocknung der Bausubstanz nur durch eine teure Hydrophobierung möglich ist.
Möglicherweise ist eine Dichtfuge zwischen Kellerfundament und Wänden undicht geworden oder es handelt sich um ein sehr altes Gebäude mit fehlender oder mangelhafter Abdichtung. Die Ursache aufsteigender Bodenfeuchtigkeit oder mangelhafte Abdichtungen, können mit Bautrocknern nicht beseitigt werden. Wenn bauliche Sanierungen nicht möglich sind, dann stellen für diesen Einsatzbereich konfigurierte Luftentfeuchter (Regenerativtrockner) eine Besserung der Ist-Situation dar. 

Beachtet werden muss dabei unbedingt, dass diese Entfeuchter über eine Feuchteregelung verfügen – Ansonsten würde man die kapillar eindringende Feuchtigkeitswirkung noch zusehends verstärken!!

Anmerkung:
Wenn man bedenkt welche Kosten die Errichtung eines Kellers verursacht hat, und welch wertvolles Raumvolumen dadurch verloren geht - dann stehen die Anschaffungskosten von einem (oder bei größeren Flächen auch mehrerer) Regenerativtrockner in keiner Relation zum erzielbaren Nutzen! 

Darüber hinaus: Ohne ausreichende Feuchtesenkung können Keller-Decken-Konstruktionen und Außenwände statische Schädigungen erleiden…