Bautrocknung mittels Infrarot

 

Durch die Bautrocknung mittels Infrarot können Baustoffe schnell und schonend und vor allem auch in der Tiefe getrocknet werden. Infrarot ist elektromagnetische Strahlung, die unterhalb des sichtbaren Lichtspektrums liegt und für das menschliche Auge unsichtbar ist.

Infrarotstrahlen erwärmen nicht nur die Raumluft, sondern auch das Mauerwerk. Trifft die Infrarot-Strahlung auf den Baukörper, wird die Energie freigesetzt und in Wärme umgewandelt. Da Wasser eine gute Leitfähigkeit aufweist, leitet die Feuchtigkeit im betroffenen Bauteil die Erwärmung bis tief in die Wand hinein. Durch die Erwärmung verdampft das Wasser an der Oberfläche des Baukörpers und fördert ein Nachziehen der Feuchtigkeit auch aus tieferen Schichten. Die freigesetzte Luftfeuchtigkeit muss durch Bautrockner absorbiert werden.

Anmerkung zum Bild: Gezielte Flächentrocknung, zum Beispiel partielle Feuchtigkeit an begrenzten Wandflächen nach einem Wassereintritt.

 

Vorteile der Infrarot-Trocknung:

• Keine Luftzirkulation: Staub- und Schmutzpartikel werden nicht aufgewirbelt
• Effiziente, flächenbezogene Trocknung durch gezielte Wärmeeinwirkung
• Schonende Trocknung: Die zerstörungsfreie Trocknung schützt die Bausubstanz
• Gesundheitlich unbedenklich
• Optimale Temperatur: Minimalste Temperatur-Schichtung der Raumluft

Achtung!

Für eine effiziente Trocknung ist die zusätzliche Aufstellung von Bautrocknern unerlässlich!